jeweils von 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr statt.
Führen ohne formale Weisungsbefugnis gehört in komplexen Organisationen längst zum Alltag – insbesondere an Hochschulen. Projektleitungen, Koordinator:innen, Sprecher:innen, Wissenschaftsmanager:innen und viele andere Rollen sind darauf angewiesen, Einfluss zu nehmen, ohne hierarchisch führen zu können. Laterale Führung erfordert daher besondere Kompetenzen in Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Klarheit und Selbstführung. Dieser zweitägige Workshop unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Rolle in der lateralen Führung zu klären, ihre persönliche Wirksamkeit zu stärken und konkrete Strategien zu entwickeln, um auch ohne formale Macht erfolgreich zu führen.
Ziele
Sie
verstehen die Besonderheiten und Herausforderungen lateraler Führung
reflektieren ihre eigene Rolle, Haltung und Wirkung in lateralen Führungssettings
erweitern ihre Fähigkeit, Einfluss ohne Weisungsbefugnis auszuüben
gewinnen Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Interessen, Erwartungen und Konflikten
entwickeln konkrete Handlungsstrategien für ihren Führungsalltag und
erhöhen maßgeblich Ihre Wirksamkeit in der lateralen Führung
Inhalte
Was ist laterale Führung? Abgrenzung zu klassischer Linienführung
Rollenklärung und Auftragsklärung in lateralen Kontexten
Einfluss nehmen ohne Macht – zentrale Wirkhebel lateraler Führung
Kommunikation, Vertrauen und Beziehung als Führungsinstrumente
Umgang mit Konflikten, Widerstand und Ambivalenz
Führen in Projekten, Gremien und interdisziplinären Kontexten
Selbstführung und persönliche Präsenz in lateralen Führungsrollen
Ihr Nutzen
Sie gewinnen Klarheit über ihre Rolle als laterale Führungskraft und können Ihr Umfeld und mögliche Handlungsoptionen gezielt einschätzen. Sie lernen eine Reihe von Instrumenten kennen, um Ihre Wirksamkeit gezielt zu erhöhen und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu sein. Der Workshop stärkt Sie in Bezug auf Sicherheit, Souveränität und Orientierung in Ihrer Führungsrolle ohne formale Macht.
Didaktisches Konzept
Der Workshop ist praxisnah, dialogorientiert und erfahrungsbasiert aufgebaut. Kurze Inputs werden mit Reflexionsphasen, Gruppenarbeiten, Fallbesprechungen und Übungen kombiniert. Die Teilnehmenden arbeiten mit eigenen Beispielen aus ihrem Führungsalltag und entwickeln konkrete, umsetzbare Strategien für ihre individuellen Herausforderungen. Der geschützte Rahmen ermöglicht Austausch, Lernen voneinander und persönliche Weiterentwicklung.
Zielgruppe
Projektleiter:innen und Koordinator:innen
Wissenschaftsmanager:innen und Mitarbeitende in Querschnittsfunktionen
Sprecher:innen, Gremienmitglieder und Programmverantwortliche
Personen, die ohne formale Weisungsbefugnis führen oder Einfluss nehmen
Gabriele Holzner ist Diplom-Kauffrau sowie zertifizierte systemische Trainerin und Coach. Sie verfügt über langjährige Fach- und Führungserfahrung sowie umfangreiche Beratungspraxis in unterschiedlichen Organisationskontexten, einschließlich Hochschulen. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in Führung, Kommunikation, Teamentwicklung und Organisationsentwicklung. Mit großer Erfahrung und hoher didaktischer Kompetenz begleitet sie Menschen dabei, ihre Wirksamkeit zu stärken und Organisationen reflektiert und zukunftsorientiert mitzugestalten.